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ATW ’15 – Kirgisistan – Galerie

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ATW ’15 – Tadschikistan – Galerie

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Von Taliban und Taximann

Es dämmerte bereits, als ich im Nieselregen Mia einholte. Ich hatte unterwegs versucht, fürs Abendessen einzukaufen, doch im Pamir war die Auswahl in den Märkten äußerst bescheiden. Außer Kartoffeln und Zwiebeln, Eiern und Reis, manchmal Nudeln, muffigen Keksen und zugestaubter Cola war oft nichts zu finden.

Unterwegs wurde ich mal wieder mit ausgestrecktem rechten Arm und einem fröhlichen: „Heil Hitler!“ begrüßt. Ich hatte mich in der Zwischenzeit daran gewöhnt und lachte nur noch, statt mir die Haare zu raufen. Ich hätte gerne gewusst, wie ernst diese Aktionen gemeint waren, hakte jedoch nicht nach und ließ Deutschlands traurige Berühmtheit über mich ergehen: Bayern München, Merkel und Hitler.
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Chorug nach Ischkoschim: Esel, Wesch und Tunnelblick

Chillen im Pamir

Chorugh, wo der Gunt in den Pandsch mündet

Chorugh, wo der Gunt in den Pandsch mündet

Das Gunt-Tal ist die Mittlere der fünf Routen durch den Pamir.

Ich verbrachte zwei entspannte Tage in der Pamir Lodge. Ich unterhielt mich mit Ani, einer Physikprofessorin aus New York, über Gott und die Welt, paffte mit den anderen gelegentlich vom guten „Wesch Babinga“, wie es die Pamiris nannten, was so viel bedeutete wie „Hasch, wie es schon der Großvater rauchte“, und hatte eine angenehme Zeit. Nur die gelegentlichen Regenschauer waren etwas verstörend, denn wie bereits erwähnt, sollte es hier zu dieser Jahreszeit eigentlich gar nicht regnen. Laut Statistik fallen in Chorugh im August genau 0mm Niederschlag.

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Durch die Schlucht nach Chorug

Interludium in feucht Moll

Am Abzweig zum Vanj-Tal

Am Abzweig zum Vanj-Tal

Eines von fünf parallelen Tälern, die den Pamir kreuzen.

Wenn es in Japan in Strömen regnet, das Bike repariert ist, und man gerade mitten im selbst angerichteten Chaos sitzt, das ausgeräumte Packtaschen so mit sich bringen, ist es an der Zeit, einen neuen Artikel zu schreiben. Doch wo war ich? Steinschlag, Schlucht, keine Campmöglichkeit, angespannte Gemüter, eine steinschlagfreie Hütte, ja, ich erinnere mich, der falsche Satz zum richtigen Zeitpunkt war gerade gefallen: „… dann fahr halt weiter.“

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Vom Pass zum Pandsch

Neues vom Checkpoint

Das Flusstal des Obikhingou

Das Flusstal des Obikhingou

Ich zog gierig an meiner Zigarette, genervt, den ganzen Weg, den wir in den letzten drei Tagen zurückgelegt hatten, wieder in umgekehrter Richtung fahren zu müssen. Vom damit entstandenen Zeitdruck ganz zu schweigen. Anselm und Thorsten schienen überraschend gelassen und auch ich wusste, dass es kein Beinbruch war, aber trotzdem konnte ich mir besseres vorstellen, als zurück nach Duschanbe zu fahren.

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Von Duschanbe bis Berg-Badachschan

Duschanbe

Duschanbe war mit knapp 800.000 Einwohnern eine eher kleine Landeshauptstadt. Der Name bedeutet auf Persisch „zweiter Tag“, also Montag. Doch heute war Donnerstag. Auch waren die Bewohner Tadschikistans keine Arier bzw. Perser, sondern Tadschiken und Pamiris. Die Kultur hingegen war sowohl persisch als auch russisch geprägt. Und die Landessprache, Tadschikisch, zählte zu den iranischen Sprachen. Genau wie Kurdisch und Ossetisch. Sehr verwirrend.

Beim Wetter sah die Lage nicht anders aus. Ein „augeprägtes Kontinentalklima mit trocken-heißen Sommern“ herrschte hier angeblich. Ein Blick zum wolkenverhangenen Himmel sagte mir, dass irgendetwas nicht stimmte. Statistisch gesehen fallen im Juli 2,4mm, im August sogar nur 1,3mm Regen bei 11 Sonnenstunden am Tag. Véro erzählte uns, im Pamir regne es schon seit über einer Woche. Sommerregen in einer Halbwüste. Wir sollten Galileo Mystery einschalten.

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Ramadan, Drogenwahn, Tadschikistan

Erwartungen

Satellitenbild Tadschikistan

Satellitenbild Tadschikistan

Schon hier sieht man es: viel Gebirge, wenig Mensch.

Tadschikistan. Der Pamir. Der Wachankorridor. Wilde Natur, menschenleere Weite und Abenteuer pur. Bereits bei der Planung der Reise war Tadschikistan neben dem Hochland von Tibet mein absolutes Highlight gewesen. Und heute sollte es soweit sein. Wir würden die Grenze überqueren und nach dem von Turkvölkern geprägten Turkmenistan und Usbekistan wieder in den Kulturkreis der Perser eintauchen.

Bereits in den letzten beiden Ländern hatte ich mich auf ein gewisses Maß an Korruption eingestellt, auf das gelegentliche Bestechungsgeld und auf willkürlich ausgelegte Gesetze. Zu sagen, dass ich enttäuscht wurde, klänge vermutlich so, als hätte ich mich darauf gefreut. Sagen wir also, dass ich überrascht war, dies dort nicht anzutreffen. Doch wie würde es in Tadschikistan aussehen?

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Schreib doch mal was schönes!

Kommt ein Pferd in eine Bar…

Wer meine Geschichten auf radwild.de und Facebook verfolgt, kennt mich bereits ein wenig. Manche von euch werden sich fragen, warum ich so pessimistisch bin. Warum ich so viel fluche und oft so schlechte Laune habe. Warum ich alles und jeden durch den Dreck ziehe und weshalb meine Berichte so viel Zynismus enthalten. Ich möchte hier versuchen, diese Frage zu beantworten, denn ich bin weder pessimistisch, noch hasse ich das Universum, die Menschheit, oder dich.

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ATW ’15 – Usbekistan – Galerie

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